Eines Tages ging es uns so, wie es vielen Familien in Deutschland ergeht:
Am Ende des Geldes war noch soviel Monat übrig!
Zwar hatten wir noch keinen Besuch von Inkasso-Unternehmen oder dem Gerichtsvollzieher, aber Rückbuchungen, Zahlungserinnerungen und Mahnungen gab es schon.
Also was tun?
Meine Frau und ich setzten uns zusammen und entwickelten einige Ideen, um aus dem Soll auf dem Konto zu kommen und unser Geld sinnvoller zu verwalten.
Nach einigen Monaten hatten wir unser Konto zumindest soweit im Griff, dass wir nicht mehr ständig am Überziehungslimit waren.
Warum eine Tabelle? Es gibt doch eine Menge (auch kostenlose) Haushaltsbuch-Software.
Ganz einfach. Ich habe schon viel Software auf diesem Gebiet getestet. Alles tolle Programme mit, zum Teil, einer Menge an funktionen. Aber ich habe bisher keins gefunden, welches mir eine Vorschau liefern kann. In einer Tabelle kann ich auch den geplanten Ausflug in 2 Monaten eintragen (zumindest ungefähre Kosten). So kann ich sehen, ob ich mir die Ausgabe leisten kann.
Ich finde es extrem wichtig einen Ausblick zu haben und das kann, zumindest ungefähr, nur eine selbsterstellte Tabelle.
Außerdem bekommt man mit einem vorgefertigtem Programm, meiner Meinung nach, kein richtiges Gefühl für den Geldfluß.
Bei einer Tabelle muss man doch zumindes jeden 2. oder 3. Tag die Buchungen kontrollieren und eintragen. Werden die Buchungen "per Konopfdruck" einfach nur abgeholt, übersieht man leicht Buchungen und wundert sich nur über den Endstand.
Diese Seite ist mit Sicherheit keine Wunderlösung. Sie dient nur zur Selbshilfe und bietet dafür einige selbsterprobte Tips.
Letztendlich braucht man sehr viel Selbstdisziplin, um aus dem Soll auf dem Girokonto heraus zu kommen.
Sollte der Gerichtsvollzieher oder das Inkassounternehmen schon vor der Tür stehen rate ich dringend zu professioneller Hilfe!